Rezensionen/Presse


Rezension der Autorenkollegin Laila El Omari bei der Büchereule, vom 18.10.2007. Hier ein Auszug:


Eine Reihe von Mordfällen zieht sich durch Los Angeles. Immer sind die Frauen hübsch, und jedes Mal wird ihnen ein besonderes Merkmal ihrer Schönheit genommen. Lincoln Silvers erster Fall seit seiner Versetzung aus Chicago ist eine echte Herausforderung. Zusammen mit seinem Partner Bob Payton und der Polizeifotografin Ana Terrence nimmt er die Spur des Mörders auf, nicht ahnend, dass er mit jedem Schritt tiefer in einen Strudel gerät.

Wohltuend, mal einen in Amerika spielenden Thriller zu lesen, in dem der Ermittler nicht Mr. Super-Cop ist und auch nicht beziehungsgestört oder von Schuldkomplexen zerfressen. Silver nimmt seinen neuen Dienst zunächst mit spielerischer Leichtigkeit auf, fühlt sich wohl in der neuen Stadt und sieht sich bei seinem ersten Fall gleich mit einem Problem konfrontiert, dessen Lösung ihn in seiner Karriere einen guten Schritt weiterbringen könnte. Dabei geht er zunächst professionell vor, ist aber nie so abgebrüht, dass ihn das, was er sieht, kalt lässt. Der Verlust seiner Distanz zu dem Fall zeichnet sich erst nach und nach ab.

Die Gewichtung der einzelnen Figuren ist gelungen, keine drängt sich in den Vordergrund, und auch die sich langsam anbahnende Beziehung zwischen Silver und Ana beansprucht erfreulich wenig Platz und fügt sich gut in das Handlungsgeflecht ein. So liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau der Spannung, dem langsamen emotionalen Abgleiten der Protagonisten von außenstehenden Personen zu Figuren im Innern eines Spiels, das zunächst keiner von ihnen versteht.

Fazit: Dies ist der erste Thriller der Autorin, und ich halte den Einstieg in das Genre für gelungen und lesenswert.





Rezension von Sabinett, Liebesromanforum, vom 22.10.2007:

Soweit der Klappentext; ich kann nur sagen, ein Killer, der keine Spuren hinterlässt ist nicht einfach zu fassen. Das Buch ist super!!! Ein Pageturner, den ich einfach nicht weg legen konnte.

Das Buch ist sehr fesselnd und ja auch blutig, aber das muss bei der Art der Morde auch sein... Durchweg spannend, wenn mir die Sache mit den Körperteilen auch irgendwie bekannt vorkam, aus dem Fernsehen? Das war aber auch egal, denn die Idee ist gut!!!

Ich liebe Anspielungen Piratenfilm im Kino (ja welcher das wohl gewesen sein mag?)

Der Sex ist vom feinsten und endlich mal ein Buch, in dem die Beschreibung der Protas nicht ausufert, will sagen keine seitenlange Beschreibung ihrer weichen Haut, der ... Haare etc. Das ist endlich mal was anderes und sehr angenehm!

Ein tortured hero mit Migräne, ich liebe Silver!!! Er hat es nicht einfach, aber ist von Ana sofort angetan und das ist süß

Die Nebencharaktere sind wirklich liebenswert!! Silvers Partner Bob ist total süß, ob er eine Fortsetzung mit Caroline bekommt? Auch Natalies weiteres Schicksal würde mich interessieren

Die Auflösung des Ganzen ist überraschend, obwohl der Mörder immer mal wieder zu Wort kommt…

Endlich mal Protas die Kaffee und Cola („Keine light, danke!“) trinken ist einfach super und mein absoluter Favorit war der Erdnuckel.

Ein Leseerlebnis der Extraklasse und hoffentlich kommt bald das Nächste!!






PERFEKT!, 25. Oktober 2007, Thriller-Katze (Hamburg)

Ein amerikanischer Thriller aus deutscher Feder, da war ich zunächst skeptisch. Erst auf den zweiten Blick bemerkte ich, dass die Autorin mich aber bereits unter ihrem Pseudonym "Michelle Raven" überzeugt hatte. Damit war der Kauf beschlossen, zumal das Cover genial ist, die Ausstattung (Schutzumschlag und Leseband) sowie der Preis verführerisch sind.

Gebracht hat mir der Kauf eine durchlesene Nacht. Die Story ist spannend und packend, die Charaktere sympathisch, die Liebesgeschichte mitreißend. Was will man mehr? Thrillerelemente und Liebesgeschichte bzw. private Probleme halten sich wohltuend die Waage. Am Ende ist der Killer gefasst und man bedauert dies: Weil es heißt, Abschied von Silver und Ana zu nehmen.

Hoffentlich gibt's bald den nächsten Thriller aus dieser Feder!






Rezension von Herr Palomar, Büchereule, 28.10.2007


Perfektion ist ein Polizeiroman, der mit dem Schauplatz L.A. und den handelnden Protagonisten, das Gefühl und die Atmosphäre eines amerikanischen Thrillers vermittelt.
Michaela Rabe verleiht ihren Figuren eine besondere Emotionalität, die stilistisch sehr schön durch die Dialoge transportiert wird.
Besonders trifft das auf Silver zu, der als Police Detective von Chicago nach L.A. kommt und dort die Fotografin Ana kennen lernt, die auch für die Polizei bei Mordfällen fotografiert.
Zwischen den beiden funkt es sofort und so ist der Romantikanteil entsprechend hoch.
Gemeinsam arbeiten sie an einem Mordfall, der sogar zu einer Mordserie mit Verstümmelung und Tötung junger Frauen wird. Als auch noch Silvers Exfreundin zu den Opfern gehört, wird Silver auch persönlich in den Fall verwickelt. Auch Ana besitzt durch einen tragischen Vorfall in ihrer Vergangenheit einen persönlichen Bezug zu Gewalt- verbrechen.
Auffällig ist, dass Ana auch den Verlobten eines der Mordopfer kannte. Durch diese Konstellation und den manch- mal im positiven Sinne filmisch wirkenden stilistischen Mitteln werden Assoziationen zu „Basic Instinct" oder „Nur zum küssen sind sie da" geweckt.
Silver und Anas Beziehung wird sich schnell vertiefen. Dadurch dass Betroffene ermitteln, entfällt die Sachlichkeit langweiliger Krimis mit kühlen und abgeklärten Beamten.
Mit Silver und Ana kann der Leser immer mitfühlen, er ist nahezu eingebunden in die spannende Handlung. In der Auflösung kommt sogar noch ein unerwarteter Clou zum tragen.

Bei der Buchgestaltung hat der Verlag fredebold und fischer gute Arbeit geleistet, die die Atmosphäre passend zum Roman vermittelt.

Ein Thriller voller Wärme und Emotionalität.






Rezension von Ralph, Happy-End-Bücher, 30.10.2007

‚Perfektion' ist, nach meiner Einschätzung, mehr Krimi als Romantic Suspense. Ich gebe zu, dass ich die im Buch beschrieben Gewalt in einer ‚Michelle Raven' Geschichte nicht erwartet hätte und mir auch die Liebesgeschichte einen Hauch zu kurz kam. ‚Perfektion' erinnerte mich im Stil eher an die Bücher von Alex Kava.

Nicht das an dieser Stelle Missverständnisse aufkommen: ‚Perfektion' ist ein erstklassiger Krimi, der insgesamt stimmig und genau an den richtigen Stellen spannend erzählt wird.

Besonders gut hat mir die Einführung der Protagonisten Silver und Ana gefallen, die Szene im Photostudio war einfach klasse.

Silver ist ein richtig toller Held, nicht allzu perfekt, sondern mit Fehlern behaftet. Sein Migräneleiden hat die Figur noch weiter abgerundet. An einigen Stellen fand ich allerdings seinen Selbstzweifel zu stark aufgetragen. Auch hat mir eine endgültige Klärung, eine Aussprache, zwischen Bob und Silver gefehlt.

Schade auch, dass sich der Nebenplot für Bob nicht in einer Liebebeziehung auflöste. Gerade weil ich fand, dass die Liebesgeschichte von Silver und Ana ein wenig zu sehr in den Hintergrund gerückt war, hätte ich mir wahrscheinlich eine zusätzliche für Bob gewünscht um den Romantic Suspense Charakter des Buches hervor zu heben.

Fazit: Ein empfehlenswerter Krimi, der nichts für schwache Gemüter ist und für einen Romantic Suspense eine, für meinen Geschmack, zu dezente Liebesgeschichte hat.



Rezension von Anke, Happy-End-Bücher, 02.11.2007

Ich kann es zugeben, Polizeiarbeit, Ermittlungen und Tätersuche interessieren mich nicht so sehr wie eine Liebesgeschichte und so bevorzuge ich persönlich ‚Romantic Suspense‘ mit einem recht hohen ‚Romantic‘ Anteil.
Obwohl das in ‚Perfektion‘ nicht der Fall ist, empfand ich den Romance Anteil im Buch als genau richtig dosiert.

Die Begründung liegt wohl in der Faszination und Spannung des Buches, derer ich mich nicht entziehen konnte. Ich musste weiter und weiter lesen um endlich die Lösung und das Ende des Buches erfahren zu können. Und so war der Wunsch den Täter dingfest zumachen, sehr viel stärker, als die Hauptprotagonisten in einem glückseligen Happy End vereint zu sehen. Auch wenn mich das glückliches Ende von Silver und Ana natürlich erfreut und auch beruhigt hat.

Wie bei allen Büchern die ich lese, geht mein erster Blick in Richtung der Figuren, die allesamt sehr interessant waren. Sogar der Täter hat mich fasziniert, weil die Figur so stimmig war und einfach ‚gepasst‘ hat.
Vor der ersten Seite an mochte aber ganz besonders den Helden Silver. Auch die Figur der Ana war mir von Anfang an sympathisch.

Trotz des dramatischen Grundtones, schließlich geht es um eine Serie beängstigender Morde, musste ich mehr als einmal über Michaela Rabes amüsanten Wortwitz schmunzeln, wie z.B. über meinen Lieblingssatz von Ana (über Silver): „Stumm und nackt gefiel er ihr sowieso viel besser als angezogen und schlecht gelaunt.“

Positiv erwähnen möchte ich auch den Titel und die Covergestaltung, die ich für hervorragend ausgewählt halte.

Fazit: Ein spannender Thriller, der mir reichlich Schauer über den Rücken gejagt hat und mit einer Reihe sehr interessanter Charaktere aufwartet.






Die Perfektion eines Killers
von Cornelia Päper | Hückeswagen, RP-Online, 04.11.07

Ein Serienkiller geht um in L.A.

„Perfektion" ist das fünfte Buch von Michaela Rabe. Bisher veröffentlichte sie ihre Bücher, die alle der Genrebezeichnung „Romantic Suspence" zugeordnet werden können, unter dem Namen Michelle Raven. Ihre ersten vier Bücher hingen inhaltlich lose zusammen. Ihr fünftes nun hat einen völlig unabhängigen Plot, ist aber damit nicht weniger spannend.

Detective Lincoln Silver kommt aus Chicago. Mit Kollegen aus dem dortigen Police Department hatte er Schwierigkeiten wegen deren Umgang mit einem Zeugen. In seiner neuen Stelle in L.A. findet er ein gutes Umfeld und einen Partner nach seiner Vorstellung. Gleichzeitig erhoffte er durch den Wechsel nach Kalifornien auch seine unglückliche Beziehung unproblematisch beenden zu können. Er hatte nicht gedacht, wenige Wochen nach seinem Neubeginn gleich in einen solchen Schlamassel zu geraten.

Bei einem privaten Fototermin, der etwas ungewöhnlich verläuft, lernt Silver die nette Fotografin A.J. Terrence kennen. Am Tatort des ersten Opfers trifft er sie wieder. Sie arbeitet gleichzeitig als Polizeifotografin. Dass es zwischen den beiden mächtig funkt, merken nicht nur die Kollegen.

Ein Serienkiller geht um in L.A. Das müssen Silver und sein Kollege Bob Payton von der Mordkommission des LAPD erkennen als der zweite Mord geschieht. Ein unheimlicher Killer traktiert junge schöne Frauen mit seinem Skalpell und lässt sie anschließend verbluten. Ein „Souvenir" von jeder Frau nimmt er mit. Die Detectives finden zunächst keinen Hinweis, was die toten Frauen verbunden haben könnte.

Plötzlich ändert der Killer seinen Plan und macht einen ersten Fehler. Das dritte Opfer ist eine Frau, die Silver nahe steht. Er erkennt, dass der Killer ihn beobachtet und nun persönlich herausgefordert. Das vierte Opfer, wieder eine Bekannte von Silver, überlebt den Angriff schwer verletzt. Silver machen schwere Migräneanfälle zu schaffen. Außerdem wird er, da nun persönlich betroffen, von dem Fall abgezogen. Der Killer kommt immer näher.

Michaela Rabe hat es verstanden, die Spannung in ihrem neuesten Buch von Anfang bis Ende konstant zu halten. Großartig geschrieben, reiht sie sich ein in die Riege der bekanntesten internationalen Thriller-Autorinnen. Nach ihren Büchern, die sie bisher unter ihrem anderen Autorennamen Michelle Raven veröffentlichte, war ich auf dieses Buch besonders gespannt und wurde nicht enttäuscht. Sehr zu empfehlen.






Rezension von Edelgard Kleefisch, Büchertitel, 05.12.2007

Schauplatz von Michaela Rabes Buch Perfektion ist L.A. Ein Serienmörder treibt dort sein Unwesen. Seine Opfer sind schöne junge Frauen, die er bestialisch zurichtet. Mit einem Skalpell führt er an ihnen immer die gleichen Schnitte aus, immer an denselben Körperstellen und jedes Mal nimmt er als Souvenir ein Körperteil mit. So zugerichtet gibt es für sie keine Hoffnung und der Tod durch Verbluten tritt nur sehr langsam ein. Detective Lincoln Silver und sein Partner Bob ermitteln in diesem Fall. Bei einem Fotoshooting lernen sich Silver und die attraktive Polizeifotografin Ana kennen. Die Ermittlungen in dem Fall stellen ihre Beziehung auf eine harte Probe, denn der Täter bewegt sich immer näher im Umfeld der beiden und auch Ana scheint er ins Visier genommen zu haben.

Michaela Rabe hat bewiesen, dass ein guter Romantic Suspense durchaus auch von einer deutschen Autorin sehr spannend und fesselnd sein kann. Zwar werden in diesem Genre immer noch amerikanische Thriller-Autorinnen bevorzugt, aber vollkommen zu unrecht.

Die Autorin hat einige Zeit in Amerika gelebt, und ist daher mit den amerikanischen Verhältnissen vertraut. Der von ihr vorgelegte Roman hat alles was ein Romantik-Thriller verlangt. Gefühl, Erotik, aber auch jede Menge Spannung und Nervenkitzel. Es ist erstaunlich, wie es die Autorin versteht, Spannungen aufzubauen und wieder in einen flacheren Stil zurückzufallen, ohne den Leser zu langweilen.

Sie fühlt sich in diesem Genre sehr wohl und das spürt man. Der Plot ist gut durchdacht und die Protagonisten sind ausgezeichnet charakterisiert. Dieses Buch ist aber keinesfalls für sensible Gemüter. Die Szenen, in denen der Täter seine Opfer quält, sie ihm hilflos ausgeliefert sind, gehen schon sehr an das Gemüt. Dass dies so ist, spricht für die Autorin, die sich ganz auf ihre Aufgabe konzentriert hat, und ihr Instrument Sprache und Ausdruck so geschickt einsetzt hat, dass das Gelesene als Film ablaufen kann. Sie schafft es auch sehr geschickt, den Leser bis zum Schluss im Unklaren über Tatmotive und Täter zu lassen.

Fazit: Perfekte Unterhaltung. Wer dieses Buch gelesen hat, wird sehr ungeduldig auf eine Neuerscheinung der Autorin warten.





Rezension von Susanne Ruitenberg, Schreib-Lust

„Romantic Suspense" ist eine in Deutschland weniger bekannte Gattung, die Thriller mit Liebesromanelementen verbindet. In Amerika gibt es einen großen Autoren- und Leserstamm; in Deutschland tun sich Buchhändler oft schwer, zu entscheiden, in welches Genreregal sie Romantic Suspense stellen sollen. Soviel vorab.

Michaela Rabe, die auch unter dem Pseudonym Michelle Raven schreibt, wurde 1972 geboren und hat Bibliothekswesen studiert.

Zum Inhalt:
Lincoln Silver, ein Detective aus Chicago, der sich gerade nach LA hat versetzen lassen, und sein Vorgesetzter Bob Payton ermitteln in einer Mordserie, in dem der Täter Frauen betäubt, ihnen am ganzen Körper Schnitte zufügt, ein Körperteil entfernt und verbluten lässt. Eine Verbindung zwischen den Opfern können sie nicht erkennen.
Silver, wie er von allen genannt wird, freundet sich unterdessen mit der Polizeifotografin Ana an. Während sie sich langsam näher kommen, kommt auch der Täter immer näher – in ihren Dunstkreis.

Das Buch besticht einerseits durch die stellenweise fast unerträgliche Spannung; andererseits durch die sehr gelungene Charakterzeichnung der Hauptfiguren. Keine zweidimensionale Pappkameraden oder unfehlbare Superhelden, wie oft in Thrillern, sondern durchkomponierte Personen mit Vergangenheit und Macken. Der Leser lernt sie sehr gut kennen, was das Mitfiebern umso intensiver macht. Auch die Einblicke in das Innenleben des Täters sind faszinierend, ohne dass man das Gefühl hat, die Autorin suhle sich in Gewaltexzessen, wenngleich sie es schafft, dass man die Schmerzen der Opfer zu spüren meint.

Wie die Gattung Romantic Suspense schon andeutet, gibt es eine Liebesgeschichte, mit Szenen von knisternder Erotik ohne plumpen Voyeurismus. Sprache und Erzähltempo sind dem Genre angemessen und man merkt, dass die Autorin Los Angeles gut genug kennt, um den Roman glaubwürdig dort anzusiedeln.
Alles in allem eine empfehlenswerte Lektüre.





Rezension von Julia Krause, RoterDorn

Manchmal erlebt man Überraschungen, wenn man ein Buch aufschlägt das zwar einiges verspricht, an das man jedoch ohne allzu große Erwartungen herangeht. Manchmal nimmt einen eine Geschichte so sehr gefangen, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen und wird plötzlich ein Anhänger einer Autorin, die dem Leser bis dato unbekannt war und von der man im Grunde noch nie etwas gehört hat. Auch dieser Thriller ist so ein Buch voller Überraschungen.

Detective Lincoln Silver zieht von Chicago nach Los Angeles. Das hat mehrere Gründe. Zunächst will er die Arbeitsstelle wechseln, da er es an seiner alten inzwischen unerträglich findet und er will Raum zwischen sich und seiner Freundin Stacy bringen, der er sich nicht mehr nahe fühlt. Mit ihrer aufdringlichen Art hat sie ihn nun dazu gebracht, in einem Fotostudio zu stehen und ein Aktfoto machen zu lassen, das sie haben möchte, da er nicht mehr in ihrer Nähe wohnt.
Unwillig betritt er das Studio und macht dort die Bekanntschaft der hübschen und jungen Fotografin Ana. Währen des Shootings baut sich Spannung zwischen den Beiden auf. Sie sind wie verzaubert und doch gehen sie auseinander, ohne dass etwas geschehen wäre.
Wenig später wird Silver zu einem Tatort gerufen. Die Leiche einer sehr hübschen jungen Frau wurde gefunden. Mehrere Schnitte an ihrem Körper haben bewirkt, dass sie langsam verblutet ist. Ihre Ohren wurden ihr abgeschnitten und in ihrem Gesicht hat sich das Grauen eingeprägt.
Silver trifft dort ausgerechnet auf Ana, die nebenberuflich als Polizeifotografin arbeitet. Sie sind beide entsetzt von dem Fund. Schnell macht sich der Gedanke breit, dass es sich um einen Mörder handeln könnte, der wieder töten wird. Zu überlegt hat er gehandelt. Die Polizei findet keine Spuren, niemand hat ihn gesehen, die Frau war mit einem Mittel ruhig gestellt, sodass sie sich nicht bewegen konnte, aber alles bei vollem Bewusstsein miterlebte.
Es vergeht nur wenig Zeit bis die zweite Leiche gefunden wird. Sie wurde nach demselben Muster getötet und auch ihr wurden Körperteile amputiert, von denen jede Spur fehlt. Wie findet man einen Mörder, der keine Spuren hinterlässt?
Das fragt sich auch Silver, während er Ana immer näher kommt und sich rückhaltlos in sie verliebt - ohne zu ahnen, dass auch sie in große Gefahr schwebt.

Die Geschichte ist fantastisch. Alles ist an seinem richtigen Platz, kein Wort ist zu viel, keines zu wenig. Die Autorin hat ein unglaubliches Gefühl für die Darstellung der Wirklichkeit. Jede Frau dürfte sich mit den Gefühlen und den Reaktionen von Ana identifizieren können und wahrscheinlich gibt es ebenfalls keine Frau, die Silver nicht anziehend finden wird. Dabei sind beide so menschlich, wie sie auf bedrucktem Papier nur sein können, es ist fast, als würde man alten Freunden begegnen. Die Liebesgeschichte, die in diesem Buch eine sehr große Rolle spielt, beginnt langsam, fast zärtlich und es dauert ein wenig, bis sich die Beiden endlich trauen, einander näherzukommen. Die Einleitung dazu wird schon direkt am Anfang während des Foto-Shootings gemacht. Dieses Shooting ist übrigens, meiner Meinung nach, die beste Stelle des ganzen Buches. Wie gebannt verfolgt man es mit und kann gar nicht anders als alles regelrecht direkt vor sich zu sehen, da einen die Stimmung einfach mitreißt.
Im Vordergrund stehen jedoch die ganze Zeit der Mordfall und die Bedrohung aller Beteiligten durch den Täter. Die zunächst hoffnungslos wirkende Ermittlungsarbeit wird ebenso gut dargestellt wie die Gefühle der Betroffenen.
Auch am Schluss hat die Autorin alles richtig gemacht. Wie es sich für einen ordentlichen Thriller gehört, darf nichts so sein wie man denkt und bis man nicht die letzte Seite gelesen hat kann man sich nicht sicher sein, ob nicht doch noch eine ungeahnte Wende kommt.
Der Stil von Michaela Rabe ist dabei locker und ansprechend. Es macht Freude diese Geschichte zu lesen, sie ist spannend und fesselnd und dennoch birgt sie eine wunderschöne Liebesgeschichte. Somit hat sie hier wirklich eine gewisse „Perfektion“ erreicht.

Damit ist dieses Buch an alle die einmal wieder einen sehr guten Thriller lesen wollen unbedingt zu empfehlen. Mit diesem Roman kann man wirklich nichts falsch machen.


Rezensionen beim Bertelsmann Club:

Mochte nicht mehr aufhören mit lesen! Gäbe es noch ein Stern dazu würde ich ihn vergeben!Das Buch ist sehr spannend geschrieben.Es gibt Szenen,da meint man mit Erschrecken zu ahnen wie es weitergeht aber...am besten selbst lesen!Die Spannungen zwischen der Fotografin Ana und dem Polizisten Silver sind spürbar.Der Umgang zwischen Silver und seinem Partner Bob lassen einem schmunzeln.Ein wirklich gelungenes Buch! (Sonja R., 04.02.2009)


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Spannung pur Dieses Buch ist sehr spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. Hier muss man jedoch erwähnen, dass hier auch die Liebesgeschichte zwischen Ermittler u. Opfer auch ziemlich intensiv beschrieben wird. Mich hat es nicht gestört, ist aber bei einem Thriller zu sehr in den Vordergrund gestellt. Aber trotzdem ein gelungenes Buch. Kann ich empfehlen. (Petra S., 06.12.2008)


Rezension von Sarah, Sarahs-Buch-Archiv, 19.07.2009

Silver ist ein nicht ganz pflegeleichter Held mit Ecken und Kanten, er ist oftmals mürrisch und ruppig, vor allem, weil er häufig - ungewöhnlich für einen Liro-Helden! - von einer fiesen Migräne geplagt wird (die so gut beschrieben ist, daß ich fast 'Sympathiekopfschmerzen' bekommen habe). Andererseits hat er auch eine verletzliche Seite, die besonders zum Vorschein kommt, als Ana in Gefahr gerät.
Ana dagegen ist herrlich unkompliziert. Obwohl Silver einige Male ziemlich unfreundlich zu ihr ist, lässt sie sich nicht von ihm vergraulen (sie weiß sehr wohl, daß sie ihn links liegen lassen sollte, aber die Anziehungskraft ist einfach zu stark), sie ist vernünftig, aber auch entschlossen - als Silver sich zu ihrem Schutz von ihr trennen will, sagt sie ihm ganz deutlich, was sie davon hält.
Der Anfang in Anas Studio ist sehr prickelnd, man kann die Flämmchen zwischen den beiden richtig spüren und Silver ist so sexy beschrieben, daß ich Anas Faszination sehr gut nachvollziehen konnte. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam, aber unaufhaltsam, spielt jedoch im Verlgeich mit der Mördersuche die untergeordnete Rolle.
Der Thrilleranteil konzentriert sich auf die Polizeiarbeit, auf Silvers und Bobs frustrierende, weil vorerst ergebnislose Ermittlungen. Das Tempo ist gemächlich, Situationen und Dialoge werden ausführlich beschrieben, trotzdem kommt nie Langeweile auf. Der Killer geht nicht zimperlich mit seinen Opfern um, trotzdem hält sich der 'Blutpegel' in Grenzen und immer wieder kurz eingestreute Szenen, die in seine Sicht rutschen, erhöhen die Spannung.
Der Showdown ist ungewöhnlich - von der Art der Rettung der Heldin und der Enthüllung der Identität des Killers her.
Insgesamt ist "Perfektion" ein schöner, unterhaltsamer Cop-Thriller mit einem sympathischen Helden-Paar, wobei die Liebesgeschichte für mich noch ein klitzekleines bißchen mehr Raum einnehmen hätte können.





Aus Amazon-Reviews:



Die Geschichte ist spannend und zwar bis zum Schluss. Die Personen sind sehr gut beschrieben. Wer der Täter war, hat mich überrascht. (Dorothea Ciula "D. C.", 01.04.2009)

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Ein spannender Thriller mit einer tollen Liebesgeschichte. Kein Wunder, dass die Autorin für dieses Buch den DELIA 2008 erhalten hat. Der Beginn ist nervenaufreibend und gruselig, also nichts für schwache Nerven, jedoch ist dieser Beginn bereits der blutige Höhepunkt. Danach wird es nur noch spannend, weniger brutal, aber nichtsdestotrotz mit Gänsehautfaktor. (Ashani "Lee", 15.02.2009)

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Die Handlungsabläufe sind ohne Längen, bis zum Ende spannend und mit überraschenden Wendungen. Die Liebesgeschichte tut dem keinen Abbruch, im Gegenteil... Auch hier überzeugen die beiden Hauptfiguren.
Ich warte auf den nächsten Titel dieser Autorin! Sehr zu empfehlen! (Berliner Bücherwurm, 26.01.2009)

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Eine Liebesroman-Auszeichnung für einen Thriller? Ja, und das absolut zurecht. Der Leser wird Zeuge nicht nur einer spannenden Geschichte um einen grausamen Mörder, sondern kann eine wunderbare Liebesgeschichte verfolgen, die zwischen Ana und Silver entfachtet. Schon bei der ersten Begegnung knistert es zwischen den beiden Hauptfiguren. Sinnlich, aber ohne Kitsch, wird die erotische Szene bei einem Foto-Shooting erzählt. Michaela Rabe zeigt, dass sie zurecht als Meisterin der deutschen Romantic Suspense gefeiert wird.
(Elfirina, 12.12.2008)

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Dies ist wirklich ein spannendes, unterhaltsames Buch mit sympathischen, vernünftigen Charakteren. Nun ja, der Held, Silver, ist anfangs etwas weniger sympathisch und vernünftig und stößt eine Menge Leute vor den Kopf, die eigentlich nur nett zu ihm sein wollen. Aber ein Mensch ohne Macken und Ticks wäre ja auch langweilig. Auch die logisch aufgebaute Handlung sollte lobend erwähnt werden. Mein Urteil: Gut.
(SusiB, 08.11.2008)

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Michaela Rabe alias Michelle Raven erweist sich mit diesem Roman erneut als echte Könnerin auf dem Gebiet des Romantic Suspense. "Perfektion" enthält alle nötigen Zutaten: eine anrührende Liebesgeschichte, eingebettet in einen klassischen Thriller mit Schockeffekten sowie voller psychologischer Abgründe, und ein fulminantes Finale.
(C. Thomas, 14.05.2008)

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Der Stil der Autorin führt dazu, dass man das Buch nicht mehr schließen kann, weil man wissen möchte, wie die Geschichte wohl ausgeht. Eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe!
(Julia Krause, 10.03.2008)

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Mit Michelle Ravens Büchern ist es leider immer dasselbe - hat man sie erst mal gekauft und aufgeschlagen, kann man sie nicht oder nur noch unter größter Mühe aus der Hand legen! Und bedauert es, wenn man die letzte Seite erreicht hat.
(Peter Hoeft, Söhlde, 05.02.2008)

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Charmante, emotions- und gewissenlose Menschen lassen einen Gruseln - und das wird in diesem Thriller ziemlich deutlich rüber gereicht. Dabei sollte aber nicht ganz ausser acht gelassen werden, dass es natürlich kein "Fachbuch", sonder ein Thriller ist. Aus meiner Sicht 1a Gänsehaut erzeugend.
(Thomas Polak, 22.01.2008)

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Eiskalt ... so könnte der Thriller auch heißen. Ich möchte nicht viel verraten, aber ich finde es ist der Thriller 2007. (Stefan, 30.12.2007)

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Kurz und knackig: Das ist einer der besten Romantic-Thriller, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Bis zum Schluss überraschend. Absolut lesenswert.
(W. Perser, 26.11.2007)

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,Perfektion' ist ein erstklassiger Krimi, der insgesamt stimmig und genau an den richtigen Stellen spannend erzählt wird. (Happy-End-Bücher, 20.11.2007)

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[...] das Buch ist extrem spannend, und ich bin bis zum Schluss im Dunkeln herumgetappt, was den Mörder angeht. (Malte, Cuxhaven, 06.11.2007)

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Michaela Rabe hat es verstanden, die Spannung in ihrem neuesten Buch von Anfang bis Ende konstant zu halten. Großartig geschrieben, reiht sie sich ein in die Riege der bekanntesten internationalen Thriller-Autorinnen.
(Cornelia Päper, 1.11.2007)

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Ein Killer, der keine Spuren hinterlässt ist nicht einfach zu fassen. Das Buch ist super!!! Ein page turner, konnte es einfach nicht weglegen.
(Liebesromanforum, 29.10.2007)

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Der spannende Plot mit den vielen falschen Fährten, bei denen der Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappt, hat mich an die Romane von Tess Gerritsen erinnert. Unaufdringlich fügt sich die Liebesgeschichte zwischen Silver und Ana ins Geschehen ein, sorgt für zusätzliche Spannung und liest sich einfach wunderbar. (Birnbaum, 28.10.2007)

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Es hat die "Perfekte" Mischung aus Herz rasen und dahin schmelzen. Sagen sie alle Termine ab!! (Mimi, 28.10.2007)

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Ein überaus origineller Roman, der auch stilistisch sehr sauber durchgearbeitet und gründlich gestaltet ist. Thrillerfans sollten ihn sich nicht entgehen lassen. (Herr Palomar, 28.10.2007)

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Die Story ist spannend und packend, die Charaktere sympathisch, die Liebesgeschichte mitreißend. Was will man mehr? (Thriller-Katze, 25.10.2007)


Die Rezensionen finden Sie in voller Länge hier.





Auszüge bei Ebay:

Man liest und stockt. Man kann es gar nicht glauben ... wenn Michaela Rabe (Michelle Raven) aus der Sicht der Opfer beschreibt wie sie umgebracht werden. Es ist bedrückend aber auch fesselnd. (Testbericht prinzessin1961, 04.11.07)

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Wie der Buchtitel schon aussagt: "PERFEKTION"
Spannung, Action und Gefühlvolles! Rundum gelungen! (in-hoc-signo-20, 04.11.2007)


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Dieses Mal hat Michelle Raven sich selbst übertroffen.
Dies ist der erste Thriller,den sie unter ihrem richtigen Namen `Michaela Rabe`schreibt.
[...]
Dieser Thriller ist einer der wenigen,dem ich fünf Punkte gebe. Für Thriller Fans lohnt sich das Lesen auf jeden Fall.
(Testbericht andrea.nb, 26.05.08)